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Foto Tahiti Tourisme: Tahitis faszinierende Schönheit

SÜDSEE: TAHITI

Faszinierende Natur im Hinterland

Tahiti und seine Inseln sind nicht nur für einen Strandurlaub ein beliebtes Reiseziel. Die gebirgigen Inseln eignen sich hervorragend zum Trekking, Mountainbiking und für viele andere Unternehmungen. Auf zahlreichen Wanderwegen entdecken Anfänger und Fortgeschrittene die Vielfalt der Natur im Landesinneren - je nach Schwierigkeitsgrad mit oder ohne Führer. Einsame Täler, klare Gewässer, seltene Steine und eine üppige Pflanzenwelt sowie Canyons, Bergspitzen und Kämme geben einen weiteren Einblick in die Schönheit Tahitis.

Diverse lokale Veranstalter bieten verschiedene Touroptionen, die teilweise im Voraus oder vor Ort buchbar sind. Einige dieser Touren können auch mit dem Mountainbike oder dem Geländewagen durchgeführt werden. Zum Bergwandern und Klettern eignen sich vor allem die Gesellschaftsinseln und die Marquesas, da diese Inseln sehr gebirgig sind. Wanderlustigen bieten die Berge von TAHITI faszinierende Touren durch wilde Täler mit imposanten Wasserfällen, mysteriösen Grotten und archäologischen Funden. Das hochgelegene Papenoo-Tal sowie der Naturpark von Fenua ai'here mit seinen Klippen von Le Pari begeistern Liebhaber wilder, unberührter Natur.

Foto Tahiti Tourisme: Pirogen-Paddler zwischen den Inseln

Tahiti-Abenteuer Höhlenforschung

Das Papenoo-Tal sollte vorzugsweise mit einem Führer durchquert werden. Im Inneren der Insel führt ein Weg durch das breite Tal vorbei an archäologischen Fundstätten und spektakulären Landschaften mit eindrucksvollen Wasserfällen bis zum Kamm von Maroto. Die Straße endet am Bergsee von Vaihiria, in dem der Legende nach der Ohrenaal lebt.

Weitere Ausflugsziele in der Umgebung sind beiden restaurierten Marae - Felstempel - von Anapua und Farehape. Ohne Führer können Wanderer den 2.066 Meter hohen Mount Aorai besteigen. Die Bergtour beginnt auf 600 m Höhe am Aussichtspunkt Belvedere und führt über einen ausgeschilderten Weg bis zum Kamm von Hamuta, von wo sich ein eindrucksvoller Panoramablick über die benachbarten Täler und Gipfel bietet. Der zweite, schwierigere Abschnitt führt entlang der Teufelsfelsen bis zum höchsten Punkt, dem Aorai. Von hier sind alle Bergspitzen Tahitis sowie die tiefen Täler mit ihren Wasserfällen, die lang gestreckte Silhouette von Moorea sowie die Inseln Tetiaroa und Maiao zu sehen.

Die an der felsigen Küste gelegenen Lavaröhren von Hitiaa sind rohrartige Aushöhlungen vulkanischen Ursprungs von der Größe eines Stollens oder einer Grotte, die sich durch Sickerwasser aufgefüllt haben. Dadurch können Wasserfälle entstehen. Die Erkundung dieser unterirdischen Gänge bietet faszinierende Eindrücke und ist für Amateur-Höhlenforscher ein beliebtes Ausflugsziel. Diese Wanderung sollte vorzugsweise mit einem Führer unternommen werden. Tahiti Iti, die kleinere Halbinsel Tahitis, lernen Wanderlustige auf einer zweitätigen Bergtour mit einer Übernachtung in der Faaroa-Hütte in Tautira kennen. Die von einem Führer begleitete Wanderung führt zu archäologischen Fundstätten, den Klippen von Le Pari sowie zur geheimnisvollen Grotte von Vaipoiri mit ihrem unterirdischen See, der nach der Anstrengung zum Baden einlädt.

Tahiti-Bergtour nur für Schwindelfreie

Möglichkeiten für Bergtouren, Klettertouren und zum Canyoning. Die Wanderung von Vaiare nach Paopao führt durch Ananasplantagen zu den Ausläufern des Mount Tearai und des Mount Mouaputa. Die Tour zum Pass der drei Kokospalmen sollte von einem Führer begleitet werden, da man sich hier leicht verirren kann. Der Aufstieg führt durch Flüsse, Mape-Wälder - eine tahitianische Kastanienart - und Unterholz zum Kamm zwischen den Bergmassiven des Mouaroa und des Tohivea, der mit 1.200 Metern der höchste Berg Mooreas ist.

Eine anspruchsvolle, insgesamt rund sechsstündige Tour führt zum Loch des durchbohrten Berges am Mouaputa. Die Bergtour, die sich nur für Schwindelfreie eignet, führt vorbei an den Wasserfällen von Afareaitu durch Unterhölzer aus Farn und einen Mape-Wald. Nach einer anstrengenden, konzentrierten Bergbesteigung gelangen die Wanderer zur Plattform über dem Loch, in das sie sich mit einem Seil herunter lassen können. Nur geübte Bergsteiger mit körperlicher Eignung zum schwindelfreien Klettern sollten den 900 Meter hohen Mount Rotui erklimmen. Der Aufstieg ist sehr steil und die Begehung des Kamms gefährlich, so dass über vier Stunden höchste Konzentration erforderlich ist.

Der Blick auf die Landschaft der Umgebung ist imposant: ein Vulkankrater, der von Mount Tohivea und Mount Mouaputa überragt wird, zwei traumhafte Buchten unterhalb des Berges sowie in der Ferne Tahiti. Der Abstieg ist ebenso anstrengend wie der Aufstieg und dauert gute zwei Stunden. Diese Tour sollte während der Regenzeit nicht unternommen werden. Die Wanderung zum Mount Pahia auf BORA BORA ist anspruchsvoll und dauert insgesamt etwa fünf Stunden. Aufgrund mangelnder Markierungen und schwieriger Kletterbedingungen im bröckeligen Gestein sollte unbedingt ein ortskundiger Führer die Tour begleiten.

Der Weg beginnt in Vaitape und führt durch Obstgärten und einen Mape-Wald mit ausladenden Baumformen. Durch weite Felder mit wilden Orchideen und hochgewachsenen Farnen gelangen die Wanderer über einen Kamm zum Gipfel des Pahia. Von hier soll der Überlieferung nach der Kriegsgott auf einem Regenbogen herabgestiegen sein. Der Panoramablick auf sämtliche Inseln unter dem Winde ist überwältigend. >

Foto Tahiti Tourisme: Pensionen sind beliebte Unterkünfte

FLITTERWOCHEN UNTER PALMEN

In Deutschland standesamtlich anerkannte Hochzeit auf Tahiti möglich

Saphirblauer Himmel, türkisfarbenes Wasser, leuchtend weiße Sandstrände, glänzend grüne, elegante Kokospalmen: Für Verliebte und frisch verheiratete Paare ist Französisch-Polynesien der ideale Ort, um sich das Ja-Wort zu geben und den "Honeymoon" zu verbringen. Die weißen, palmengesäumten Sandstrände und die türkisblauen Lagunen Tahitis und seiner Inseln bieten Romantik pur.

Bereits verheiratete Paare, die ihre Flitterwochen oder ihren Hochzeitstag in Tahiti verbringen, können sich im Rahmen einer unvergesslichen polynesischen Zeremonie am Strand unter Palmen das Ja-Wort erneut geben. Für die Flitterwochen ist der typische Overwater-Bungalow wie geschaffen: In die auf Pfählen direkt in die Lagune gebauten Bungalows servieren die Angestellten sogar von einem Auslegerboot aus das Frühstück. Die meisten größeren Hotels organisieren traditionelle polynesische Hochzeitszeremonien. Besonders beeindruckend ist die des "Tiki Village", einem traditionellen polynesischen Dorf auf der Insel Moorea.

Während der Trauungszeremonie fährt das Paar mit einem Auslegerboot durch die Lagune und wird mit Blumenkränzen, Gesängen und Tänzen von den Dorfbewohnern empfangen. Das Brautpaar erhält für die Hochzeit - die "Tahua" - polynesische Namen. Auch eine standesamtliche, in Deutschland anerkannte Heirat ist in Tahiti möglich.

KULTUR, KULINARISCHES & VIEL LEBENSFREUDE

Herzlicher Empfang für Tahiti-Besucher

IA ORANA! MAEVA! Mit dieser freundlichen Begrüßung heißen die Bewohner Französisch-Polynesiens ihre Gäste willkommen. Der herzliche Empfang ist ein Zeichen der tahitianischen Gastfreundschaft. Mit Tanz und Gesang sowie Kopfschmuck und Blumenketten aus den duftenden Tiare-Blüten begrüßen die Tahitianer die Besucher der Inseln im Pazifik.

Die Polynesier sind sehr stolz auf ihre Inseln, die für Europäer der Inbegriff romantischer Südsee-Träume sind. Die Lebensfreude der Polynesier spiegelt sich in allen Lebenslagen wider und wirkt ansteckend auf jeden Besucher. Auf den Marquesas-Inseln, der Wiege der Maori-Zivilisation, zeugen imposante Naturdenkmäler und die noch heute lebendigen Traditionen der Bewohner von der alten polynesischen Kultur.

Auf allen Inseln finden sich Tikis, Steindenkmäler, und die Marae, religiöse Kultstätten aus aufgerichteten Steinen. Die traditionelle Tätowierkunst der Polynesier, die ursprünglich sowohl der Ästhetik diente als auch sozialen Symbolwert hatte, erlebt derzeit eine Renaissance. Ebenso die traditionellen Tänze und mehrstimmigen Gesänge, die einen Einblick in das Wesen der polynesischen Seele bieten.

Die Geschicklichkeit der Kunsthandwerker zeigt sich in Ausstellungen, die auf allen Inselgruppen organisiert werden. Neben der Flechtkunst sind auch Holzschnitzerei und die Verarbeitung von Perlmutt traditionelle Kunsthandwerke in Tahiti. Die schwarzen Naturperlen galten schon als wertvolles Schmuckstück, bevor die ersten Europäer nach Tahiti kamen.

Bis zu 30 Meter tief mußten die Bewohner der Atolle in den Tuamotus tauchen, um die seltenen Muscheln mit dem wertvollen Inhalt zu finden. Heute werden die Tahiti-Perlen, die in den unterschiedlichsten Farbnuancen beliebte Souvenirs darstellen, in Perlenzuchtfarmen gezüchtet. >

Foto Tahiti Tourisme: Südsee-Traum Tuamotu Atoll

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Last updated 30 March 2015


Foto Tahiti Tourisme: Traditions-Tanz in Tahiti

Tahitis Tropische Unterwasserwelt

Farbenprächtige Korallen, leuchtend bunte Fische, felsige Küsten mit Höhlen und Grotten: eindrucksvolle Taucherlebnisse in der Unterwasserwelt Tahitis. Die Südsee mit ihren seichten Lagunen, großartigen Riffen und den farbenprächtigen Korallen ist für seine außergewöhnlich schönen Tauchreviere und die vielseitige Meeresfauna bekannt. Flaches Wasser, warme Temperaturen und eine gute Sicht - bis zu 50 Metern Tiefensicht - machen die Inselwelt Französisch Polynesiens zu einem der besten und sichersten Tauchgründe weltweit.

Die Auswahl an unterschiedlichen, nicht überlaufenen Revieren in Tahiti und ihren Inseln ist groß: Tauchgänge sind das ganze Jahr über in Lagunen, an Riffkanten und in den tieferen Fahrrinnen möglich. Bunte Schmetterlings- und Napoleonfische, Mantarochen, Riffhaie, Barrakudas, Wale und viele weitere außergewöhnliche Meerestiere bieten Tauchern ein einzigartiges Erlebnis. In den rund 30 Tauchzentren, die auf zehn Inseln verteilt sind, finden Taucher eine professionelle Betreuung. Die Sicherheitsstandards sind sehr hoch und die Ausrüstungen unterliegen ständigen Kontrollen, um die Funktionssicherheit zu garantieren.

Zu den bekanntesten Tauchrevieren Französisch Polynesiens zählen die zu den Gesellschaftsinseln gehörenden Inseln Moorea und Bora Bora. Eines der renommiertesten Tauchreviere der Welt ist Rangiroa, das größte Atoll Polynesiens und das viert größte der Welt, im Tuamotu-Archipel. 240 Motus - kleinere Inseln - bilden ein ringförmiges Korallenriff, in deren Lagune das Motu "Paio" liegt. Der große Fischreichtum und die beeindruckende Vielfalt der Meeresflora und -fauna in der Lagune und am Außenriff bieten sowohl Tauchanfängern als auch erfahrenen Tauchern ideale Bedingungen für ein unvergessliches Erlebnis.

Weitere Tauchparadiese im Tuamotu-Archipel stellen die Inseln Tikehau und Fakarava dar, in deren Unterwasserwelt Taucher Mantas, Barrakudaschwärme sowie Hammerhaie und Tigerhaie beobachten können. Eine ganz andere Taucherfahrung bietet sich auf den Marquesas, zum Beispiel an den felsigen Küsten von Nuku Hiva mit ihren zahlreichen Höhlen und Grotten. Aufgrund des fehlenden Korallenriffs ist hier die Tiefseefauna besonders ausgeprägt.

Der Melonenkopf, eine mit dem Zwergwal verwandte Delphinart, Hammerhaie, Silberspitzen- und Krokodilhaie sowie Mantarochen, Marmorrochen und riesige Langusten haben hier ihren Lebensraum. Bei der Höhleninsel Rurutu im Archipel der Austral-Inseln sind von Juli bis Oktober Buckelwale anzutreffen, die hier ihre Jungen zur Welt bringen. In der Bucht von Moerai bietet sich die seltene Gelegenheit, mit den riesigen Meeressäugern zu schwimmen.

Foto: Scuba-Taucher beim Fisch-Füttern

BED & BREAKFAST IN TAHITI UND IHREN INSELN

Broschüre über polynesische Familienunterkünfte

Im 10. Jahrhundert erließ Tetunaè, ein "arii nui" (tahitianisch für großer Häuptling), die ersten Gesetze in Polynesien, die das Zusammenleben der Einwohner, der "maohi", regeln sollten. Eines davon befasste sich auch mit dem Verhalten gegenüber Besuchern: "Wenn jemand an deinem Haus vorbeikommt, so sieh nicht weg, sondern lade ihn zum Essen in dein Haus ein."

Bis heute wird Gastfreundschaft in der Region von Tahiti und ihren Inseln groß geschrieben, es gibt eine große Anzahl von Gästezimmern, Pensionen und Familienhotels. Tahiti Tourisme hat kürzlich eine neue Broschüre zu diesem Thema herausgebracht. Besonders Gäste aus Deutschland und Österreich interessieren sich für Übernachtungen in den Familienhotels und Pensionen von Tahiti und ihren Inseln, von denen viele inzwischen auch über Reiseveranstalter gebucht werden können.

Oft stehen kleine Bungalowanlagen direkt am Meer, Gästehäuser bieten Möglichkeiten zur Selbstversorgung und überall lassen sich einfach Kontakte zu den Einheimischen knüpfen - etwa beim Frühstück mit den Besitzern von "Bed & Breakfast" Pensionen. Das Tourismusministerium hat inzwischen auch ein System zum Kategorisieren der privaten Unterkünfte eingeführt, danach werden alle Zimmer nicht mit Sternen sondern mit bis zu drei Tiare-Blüten bewertet. Die Tiare ist die Nationalblüte von Tahiti und ihren Inseln.

Informationen zum besonders gastfreundlichen Übernachten finden sich in einer neuen kostenlosen Broschüre, die bei Tahiti Tourisme bestellt werden kann, sowie auf der Website www.haere-mai.pf (auf englisch und französisch). Die Broschüre sowie allgemeine Informationen gibt es unter Telefon +49 (0)2104 - 286725 sowie im Internet unter www.tahiti-tourisme.de.

Foto Tahiti Tourisme: Traditionelles Tattoo

Polynesier sind Genießer - ein weiterer Beweis für die Lebensfreude, die auf diesen Inseln im Pazifik herrscht. Der Alltag ist geprägt von der Fülle an Köstlichkeiten, die das Land und das Meer zu bieten haben. Gutes Essen gehört neben Musik und Tanz zum Savoir Vivre.

Die Früchte des Brotbaums, dutzende verschiedener Bananensorten, die Knollenfrüchte Taro, Tarua und Ufi bilden zusammen mit tropischen Früchten - Papayas, Mangos, Ananas und Vanilleschoten - und viel frischem Fisch die Basis der Inselküche. Roher Thunfisch, auf tahitianische Art mit Limonensaft und Kokosmilch zubereitet, ist eine Spezialität. Gekocht wird im traditionellen A'hima'a, dem tahitianischen Schmorofen. Saftige Spanferkel, das Fafa-Huhn und andere Delikatessen wie der Fruchtbrei Po'e werden mit cremiger Kokosmilch angerichtet.

Von der Lebensfreude der Menschen und den landschaftlichen Schönheiten Französisch-Polynesiens fasziniert war auch der französische Maler Paul Gauguin, der 1891 erstmals nach Tahiti kam und sich später auf der Marquesas-Insel Hiva Oa niederließ. Seine unkonventionellen, in kräftigen Farben gemalten Bilder zeigen Polynesierinnen und drücken seine Vorstellungen des Paradieses Südsee aus. Besucher können sich im Gauguin-Museum auf der Insel Tahiti Nui über das Leben und die Bilder des Malers informieren.