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COOK INSELN: TROMMELN UND SCHWINGENDE HÜFTEN

Nützliche Infos für Südsee-Abenteurer

Cook Islands Tourism Corporation-Foto: Rhythmische Trommeln und schwingende Hüften gehören zum täglichen Inselleben

Visum: Reisende aus EU- und Commonwealth-Ländern erhalten bei Einreise ein Touristenvisum für 31 Tage. Voraussetzung ist ein noch mindestens 3 Monate gültiger Reisepass und ein Weiter- oder Rückflugticket. Zoll-Gebühren: Zollfrei eingeführt werden dürfen 200 Zigaretten oder bis zu 250 Gramm Tabak oder bis zu 50 Zigarren. 2 Liter hochprozentiger Getränke oder Wein oder 4,5 Liter Bier. Waren im Wert von mehr als NZ$250 sind zollpflichtig. Früchte und Pflanzen dürfen nicht eingeführt werden. Der preiswerte kleine Duty Free Shop im Flughafen ist auch für Einreisende geöffnet. Departure Tax: Bei Abflug ist die Departure Tax fällig. Zu zahlen am Flughafen nahe dem Einchecken oder schon vorher bei den Banken in Avarua. Pro Person: NZ$30, Kinder unter 12 Jahre): NZ$15, Kinder unter 2 Jahre: Frei. Banken, Kreditkarten, Reiseschecks: Die Währung auf den Cook Inseln ist der Neuseeland Dollar. Von den ehemaligen Cook Island Dollar sind nur noch die Münzen in Umlauf. Die Banken in Rarotonga sind Montag bis Freitag von 9-15 Uhr geöffnet, in Aitutaki nur Montag, Mittwoch und Freitag. Westpac und ANZ sind in Avarua und Aitutaki, ebenso die entsprechenden Geldautomaten. In den meisten Geschäften, Restaurants, Bars und Hotels in Rarotonga kann problemlos mit Kreditkarte oder Reiseschecks bezahlt werden. ANZ und Westpac geben auch Bargeld auf Kreditkarte.

Kommunikation: Das Postamt ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Internationale Telefongespräche können von den Unterkünften oder etwas preiswerter bei Telecom Cook Island gemacht werden. Internetcafés gibt es auf den Inseln mit Tourismus. Vorwahl Cook Islands: +682. Kleidung: Wie überall in der Südsee, gehört auch auf den Cook Inseln die Badekleidung an den Strand. Besonders auf den Inseln mit weniger Tourismus ist allzu knappe Bekleidung nicht angesagt. In den Hotels und Restaurants geht es allerdings abends eher locker zu. In den Monaten April bis November sind die Abende kühler. Es empfiehlt sich, einen leichten Pullover mitzunehmen. Fahrzeuge: Es herrscht Linksverkehr. Für das Ausleihen eines Mopeds oder Autos benötig man die Cook Islands Driver Licence, die es gegen Vorlage des Führerscheins und gegen eine Gebühr von NZ$10 bei der Polizei in Avarua gibt. Mopeds, Fahrräder und Autos gibt es überall auf der Insel zu mieten. Das gleiche gilt für Aitutaki. Bus: Der lokale Bus fährt mehrmals stündlich rund um die Insel und hält überall, wo man aussteigen will. Das beste Transportmittel. Medizinische Versorgung: Auf Rarotonga und Aitutaki gibt es Ärzte und ein Krankenhaus. Die Apotheke in Avarua ist gut bestückt. Auf den Cook Inseln gibt es zu Lande keine giftigen Tiere. Trinkgeld: Es ist nicht üblich, Trinkgeld zu geben. Man zahlt, was auf der Rechnung steht. Unterkünfte: Es gibt eine Vielzahl an Unterkünften verschiedener Kategorien. Hotels, Motels, Backpacker. Die häufigste Art sind Bungalows mit Küche oder Kochgelegenheit, Bad, einem oder zwei Schlafräumen und Terrasse. Zelten ist nicht erlaubt.

Heiraten: Die Cook Inseln sind bevorzugtes Heirats- und Honeymoonziel der Neuseeländer. Aber auch immer mehr Europäer haben es entdeckt. Die meisten Unterkünfte bieten inzwischen komplette Wedding-Packages an und sind bei den Heiratsformalitäten behilflich und arrangieren jede Art von Hochzeit, sei es auf traditionelle Art, am Strand, auf einer Insel in der Lagune, im Hotel oder in einer der Kirchen etc. Näheres auch unter: Marriage Inquiries, Registrars Department, Department of Justice and Lands, PO Box 11, Rarotonga, Cook Islands. Tel. 29 410, Fax 29 610, Email: offices@justice.gov.ck Aktivitäten: Rarotonga, die Hauptinsel, ist der der Dreh- und Angelpunkt eines Cook Islands-Aufenthaltes. Wander- oder Jeeptouren in die Bergwelt, Wassersport in der Lagune, Schnorcheln am Riff, Fischen, Tauchen, Tennis, Golf - alles ist möglich. Verschiedene Tauchunternehmen bieten auch Tauchkurse mit PADI-Lizenz an. Wer mehr polynesisch Ursprüngliches sucht, ist auf den Außeninseln gut aufgehoben. Doch abgesehen von Aitutaki, ist das Angebot von organisierten Aktivitäten dort eher gering. Ein Ausflug auf die Außeninseln sollte in jedem Reiseprogramm stehen. Sei es nur eine Tagestour in die Lagune von Aitutaki oder Island Hopping zu mehreren Inseln. Wer die noch eher ursprünglichen Cook Inseln sucht, wird sie auf Atiu, Mitiaro, Mangaia und Mauke finden. Unterkünfte sollten auf jeden Fall vorgebucht werden. Die Reisebüros in Avarua bieten Pauschalangebote zu den Inseln an, gleich welche Aufenthaltsdauer und Preisklasse.

Essen, Unterhaltung: Rarotonga hat eine erstaunliche Auswahl an guten Restaurants. Es lohnt sich, die Hotelanlage dafür zu verlassen. Cafés reihen sich entlang der Küstenstraße um die Insel, meistens nur tagsüber geöffnet, abends öffnen zahlreiche Restaurants und Bars. Auf den Außeninseln gibt es außer auf Aitutaki keine Restaurants. Auf keinen Fall sollte man eine Island Night mit polynesischen Tänzen verpassen, wie sie beinahe jeden Abend in einem der Hotels und Bars aufgeführt werden. Meistens sind sie verbunden mit einem einheimischen Büffet, das teilweise im Erdofen - Umukai - zubereitet wird. Wer auf das Büffet verzichten will, kann sich die Tänze auch gegen eine kleine Covercharge auch ohne Essen angucken. Am Wochenende geht es in vielen Bars und Restaurants ausgelassen zu, nach dem Essen wid zu Live-Bands getanzt, doch Freitagnacht ist Partynacht, wo Lokale bis 2 Uhr geöffnet haben. Einige Veranstalter bieten sogenannten Pub-Crawls - Kneipentouren - mit dem Bus an, mit Stopps an den zur Zeit angesagten Lokalen. Einkaufstipps, Souvenirs: Der beliebteste Souvenir ist ohne Zweifel die schwarze Perle, von denen es rund um die Insel in zahlreichen Geschäften eine große Auswahl gibt. Die Perlen stammen von den Inseln der Nordgruppe - Manihiki und Penrhyn. Vor dem Kauf sollten Sie sich über die Auswahlkriterien einer Perle informieren. Infos darüber gibt es bei Tourism Cook Islands. Hübschen Muschelschmuck, bunte Pareos, geflochtene Taschen, die weißen Rito-Hüte, Cook Island typische Fächer mit der Austernmuschel und Holzschnitzereien gibt es in den Souvenirgeschäften. Die farbenfrohsten Pareos (Wickeltücher) verkaufen die Marktfrauen in Avarua. In jedem Haushalt auf den Cook Inseln gibt es Tivaevaes, farbenprächtige Bettdecken oder Wandbehänge mit aufgestickten Motiven. Sie sind auch in einigen Geschäften erhältlich. Die Decken von Atiu sind besonders schön und farbenprächtig. Sie werden auch auf Wunsch angefertigt und verschickt. (http://atiutourism.com) Musik gehört zum Leben auf den Cook Inseln. Die größte Auswahl von CDs von lokalen Künstlern und Bands gibt es bei Raro Records neben dem Kino in Avarua. Auf den Cook Inseln leben eine Reihe interessanter Künstler, deren Werke (Bilder, Schnitzeien etc.) in verschiedenen Galerien um die Insel ausgestellt sind. Örtliche Infos: Cook Island Visitor Information Centre, Tel. 00682 29435, Fax 00682 21435, Avarua, Mo-Fr 8-16 Uhr, Sa 9-12 Uhr. Marianne Weissbach

CITC-Foto: Pulsierende Tanzabende wie "Island Night" sind ein absolutes Muss für jeden Besucher

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Last updated 12 August 2011


CITC-Foto: Freundliche Cook Insulaner helfen gern bei den vielfältigen Urlaubs-Aktivitäten

DAS ETWAS ANDERE FERIEN-MOTTO
Die aktuelle Marketing-Kampagne der Fremdenverkehrs-Organisation "Cook Islands Tourism Corporation" (CITC) mit dem Slogan "Live Differently" (Leben Sie mal ganz anders) fordert potentielle Besucher dieser einzigartigen Südsee-Inselwelt auf, aus dem Alltagstrott einer künstlichen, hochtechnisierten Welt heauszutreten und in ein Land zu reisen, das mühelosen Zugang zu polynesischem Erleben bietet. Basierend auf authentischem und echtem Südsee-Dasein, für das die Cook Inseln bekannt sind. Das Angebots-Spektum für Urlauber reicht von Secluded Escape für Ruhe- und Erholungssuchende, über Romance für Verliebte und Verträumte, Adventurer mit dem Nervenkitzel des Unbekannten bis hin zu Gentle Immersion, das sanfte Eintauchen in Kultur und Tradition, um nur einige zu nennen. Mehr Infos: Cook Islands »

CITC-Foto: Kinder sind auf den Cook Inseln willkommen

COOK INSELN IM ÜBERBLICK
Der kleine Inselstaat ist Polynesien in Miniatur. Rarotonga, die Hauptinsel mit ihren vulkanisch-schroffen Bergspitzen, eine verkleinerte Version Mooreas; Aitutaki, eine Mischung aus Atoll und Vulkaninseln, das Pendant zu Bora Bora. Die flachen Atolle der Nordgruppe gleichen denen der Tuamotus in Französisch-Polynesien. Nur eben kleiner. Auch als Staat sind die Cook-Inseln eine Miniaturausgabe. Mit 16.000 Einwohnern ist die Zahl der Staatsbürger gerade mal so groß wie eine deutsche Kleinstadt. Sie haben jedoch ein eigenes Parlament, eine Regierung und Opposition. Die 15 Inseln mit einer gesamten Landfläche von der Größe Frankfurts am Main verstecken sich in einem Meeresgebiet, das so groß ist, wie ganz Westeuropa. Drehkreuz für den Tourismus ist Rarotonga. Eine Inseln mit 31 km Straße rundherum, die man per Fahrrad, Leihwagen, Moped oder Bus mühelos bewältigen kann. Die Rundfahrt ist so vielfältig, dass man der ständig wechselndne Szenerie nie müde wird. Auf der einen Seite die türkisfarbene Lagune mit dem schäumenden Riff, auf der anderen Seite Häuser mit tropischen blühenden Gärten und wilden Bergen im Hintergrund. Aktivurlauber können sich über oder unter Wasser austoben, Wanderfreunde gehen den Cross Island Walk quer über die Insel. Und für denjenigen, der gar nichts tun möchte, gibt es kilometerlange weiße Strände, an denen man ungestört die Seele baumeln lassen kann.

CITC-FOTO: Heiraten und Flitterwochen auf den Cook Inseln sind ein Südsee-Traum

NÖRDLICHE COOK INSELN

Für Abenteurer und Entdecker

Eine Reise zu den nördlichen Inseln sollte gut geplant werden, da nur begrenzte Unterkunftsmöglichkeiten vorhanden sind. Die Abenteuerlustigen werden voll auf ihre Kosten kommen, denn diese Inseln sind die wirklichen Perlen des Pazifiks.

Penrhyn: Ist die abgelegenste Insel und fast 4 Flugstunden von Roratonga entfernt. Ihre blaue Lagune erstreckt sich über 233 Quadratkilometer. Manihiki: Dieses wunderschöne Atoll ist das Zentrum für Zuchtperlen der Cook Inseln. Die Einheimischen verwenden kleine Motorboote, um zwischen den Inseln und den Perlenfarmen hin und her zu fahren. Rakahanga: Pittoresk und unberührt. Besuche sind nur per Fähre von der Schwesterinsel Manihiki möglich. Pukapuka: Die abgeschiedene Lage liess Traditionen und Kultur größtenteils seit Jahrhunderten unverändert. Ein wunderschönes Atoll mit unberührten weißen Sandstränden. Suwarrow: Eines der wenigen Atolle der Gruppe mit einer zugänglichen Lagune. Gelegentliche Jachten gehören zu den wenigen Glücklichen, die seine Küsten besuchen können. Nassau: Diese winzige Insel wird von weniger als 100 Menschen bewohnt und kann mit der Fähre von Pukapuka erreicht werden. Palmerston: Wurde berühmt durch den Engländer William Masters, der das Atoll im Jahr 1863 zu seinem Zuhause machte. Es liegt etwas nördlich der südlichen Inselgruppe und besteht aus sechs kleinen Inseln, die eine wunderschöne Lagune umgeben.