
Hin mit Air New Zealand
Das beliebte Air New Zealand-Ziel Cook-Inseln ist jetzt offiziell eine Rezessions-freie Oase. Dies hat die Regierung des Archipels im südlichen Pazifik bekanntgegeben und will sich damit der weltweiten Krise widersetzen. „Während überall auf der Welt die Wirtschaft die Auswirkungen des schrumpfenden Absatzes und der vorsichtigen Verbraucher zu spüren bekommt, wachsen hier bei uns die Unternehmen, es tun sich neue Geschäftsfelder auf, und die Auslands-Investitionen steigen“, freut sich Tourismus-Minister Wilkie Rasmussen.
Auf den Cook-Inseln mit ihren Traumstränden und tropischem Regenwald trägt der Tourismus 65 Prozent zum Brutto-Sozialprodukt bei. Die einheimischen Betriebe berichten von soliden Vorausbuchungen mit Zuwächsen in vielen Bereichen. „Jeder hier kann die düsteren Wirtschafts-Nachrichten nicht mehr hören. Urlauber haben nun die Möglichkeit der Rezession den Rücken zu kehren, indem sie zu uns kommen“, lockt Minister Rasmussen. Bei der Bekanntgabe auf Rarotonga war auch Air New Zealands stellvertretender Vorstands-Vorsitzender Norm Thompson anwesend. Er stellt heraus: „Seit mehr als 30 Jahren sind wir sozusagen als nationale Fluggesellschaft der Cook Islands adoptiert. So leisten wir unseren Beitrag, den Tourismus für die Inseln zu fördern. Auch wir registrieren ein starkes Interesse und steigende Buchungen für die Cooks, trotz Rückgängen in anderen Märkten. Unter den Pazifik-Zielen von Air New Zealand liegen die Cook-Inseln momentan auf Platz eins. Für alle die das „R-Wort“ nicht mehr hören können, gibt es auch eine Website: www.recessionfreeoasis.com mit näheren Information inklusive zehn Anti-Rezessions-Regeln. Mit Air New Zealand ist die Insel Rarotonga der Cooks direkt und täglich von Auckland und Los Angeles aus zu erreichen. Flüge ab London mit Zubringer ab Deutschland gibt es bereits ab 1.451,45 Euro inkl. Steuern und Gebühren (Österreich ab 1.448.55 Euro; Schweiz ab 1.567.30 Euro)
Gelöster Lebensstil mit Südsee-Gesang und Gitarrenklängen
 Cook Islands Tourism Corporation-Foto: Freundlichkeit ist überall auf den Cook Inseln zu finden |
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Kia Orana - Willkommen auf den Cook-Inseln. Schon bei der Ankunft kann der Besucher die Gelöstheit dieser Inseln fühlen, die schon Captain Cook begeistert hat. Wenn man die Gangway herabsteigt, den ganz eigenen Duft dieser Insel zu spüren bekommt, mit Gesang und Gitarrenklängen empfangen wird, stellt sich ganz schnell Urlaubsgefühl ein.
Der leichtlebige polynesische Lebensstil hat sich trotz Tourismus weiterhin erhalten. Er drückt sich im angeborenen Charme und der natürlichen Gastfreundschaft, in ihrem Sinn für Humor und Unterhaltung und in der angeborene Musikalität und in ihrer ungebremsten Lebenslust ausdrückenden Tänze aus.
Die 15 Inseln der Inselgruppe bieten eine gute Auswahl an Stränden - besonders auf dem Atoll Aitutaki. Jede Menge Aktivitäten in und unter Wasser und zu Lande lassen keine Langeweile aufkommen. Aber auch Ruhe- und Erholungsuchende kommen voll auf ihre Kosten, vor allen Dingen auf den gemächlicheren Außeninseln. Für Körper und Seele sorgen ausgezeichnete Restaurants und eine Handvoll Bars, Island Nights mit einheimischem Essen und polynesischen Tänzen sowie gute Einkaufsmöglichkeiten von interessantem Kunsthandwerk und schwarzen Perlen.
Vergangenheit, Gegenwart, Tradition und Kultur
Die südlichen Cook-Inseln wurden etwa 800 n. Chr. von Ostpolynesien aus besiedelt, den Inseln des heutigen Französisch-Polynesiens oder Tahiti. Die ersten europäischen Entedecker waren die Spanier Mendana (1595) und Quiros (1606). Captain Cook, nach dem die Inseln dann später benannt wurden, kartographierte einige Inseln während seiner Pazifikreisen 1773 und 1777, segelte aber an der größten, Rarotonga, vorbei.
1888 wurden die Inseln zum britischen Protektorat erklärt und 1901 förmlich von Neuseeland annektiert. Erst 1965 wurden sie in die Selbständigkeit entlassen, verblieben jedoch in freier Assoziation mit Neuseeland, das weiterhin für die äußere Sicherheit zuständig ist und finanzielle Unterstützung gewährt. Jeder Cook Islander hat das Recht auf einen neuseeländischen Pass; heute leben ca. 52.000 Cook Islander in Neuseeland, in ihrer eigenen Heimat lediglich 16.000.
Tourismus ist bei weitem die wichtigste Einnahmequelle. Exportiert werden die auf den bergigen Südinseln angebauten Früchte, vor allem Papayas, auch Paw-Paw genannt. Auf einigen Atollen der Nordgruppe werden schwarze Perlen gezüchtet.
Trotz des starken westlichen Einflusses sind die Bewohner der Cook Inseln noch immer mit ihrer polynesischen Kultur verwachsen. Tatsächlich aber sind zum Beispiel die musischen Tradionen des Tanzens, Singens und Musizierens hier ursprünglicher erhalten geblieben, als etwa in Hawaii oder Tahiti, die einmal dem gleichen Kulturkreis angehörten.
Jedem Besucher wird auffallen, wie selbstverständlich die Bewohner selbst im Alltag noch den Blumenschmuck tragen, sei es als Blütenkrone im Haar, als Blumenkette um den Hals oder als einzelne Blüte hinter dem Ohr. Die Missionierung der Cook Inseln began 1821 durch John Williams von der London Missionary Society. Binnen weniger Jahren waren alle Cook Islander zum Christentum übergetreten und zwar so gründlich, dass von der polynesischen Kultur kaum etwas übriggeblieben war.
Von Missionaren vernichtet und verboten wurden zum Beispiel aufreizende Tänze, Blumenschmuck und die Götzenbilder der Maori-Götter Tangaroa und Te Rongo mit ihren eindeutigen Geschlechtsmerkmalen. Wieder auferstanden zieren sie nun Münzen, Briefmarken und andere offzielle Dokumente. Als geschnitzte Holzfigur sind sie beliebtes Souvenir. Marianne Weissbach
 CITC-Foto: Bunte Tivaevaes sind Ausdruck von luftig lockerem Südsee-Bekleidungsstil |
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Last updated 8 August 2009
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