
Gelöster Lebensstil mit Südsee-Gesang und Gitarrenklängen
 Cook Islands Tourism Corporation-Foto: Freundlichkeit ist überall auf den Cook Inseln zu finden |
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Kia Orana - Willkommen auf den Cook-Inseln. Schon bei der Ankunft kann der Besucher die Gelöstheit dieser Inseln fühlen, die schon Captain Cook begeistert hat. Wenn man die Gangway herabsteigt, den ganz eigenen Duft dieser Insel zu spüren bekommt, mit Gesang und Gitarrenklängen empfangen wird, stellt sich ganz schnell Urlaubsgefühl ein.
Der leichtlebige polynesische Lebensstil hat sich trotz Tourismus weiterhin erhalten. Er drückt sich im angeborenen Charme und der natürlichen Gastfreundschaft, in ihrem Sinn für Humor und Unterhaltung und in der angeborene Musikalität und in ihrer ungebremsten Lebenslust ausdrückenden Tänze aus.
Die 15 Inseln der Inselgruppe bieten eine gute Auswahl an Stränden - besonders auf dem Atoll Aitutaki. Jede Menge Aktivitäten in und unter Wasser und zu Lande lassen keine Langeweile aufkommen. Aber auch Ruhe- und Erholungsuchende kommen voll auf ihre Kosten, vor allen Dingen auf den gemächlicheren Außeninseln. Für Körper und Seele sorgen ausgezeichnete Restaurants und eine Handvoll Bars, Island Nights mit einheimischem Essen und polynesischen Tänzen sowie gute Einkaufsmöglichkeiten von interessantem Kunsthandwerk und schwarzen Perlen.
Vergangenheit, Gegenwart, Tradition und Kultur
Die südlichen Cook-Inseln wurden etwa 800 n. Chr. von Ostpolynesien aus besiedelt, den Inseln des heutigen Französisch-Polynesiens oder Tahiti. Die ersten europäischen Entedecker waren die Spanier Mendana (1595) und Quiros (1606). Captain Cook, nach dem die Inseln dann später benannt wurden, kartographierte einige Inseln während seiner Pazifikreisen 1773 und 1777, segelte aber an der größten, Rarotonga, vorbei.
1888 wurden die Inseln zum britischen Protektorat erklärt und 1901 förmlich von Neuseeland annektiert. Erst 1965 wurden sie in die Selbständigkeit entlassen, verblieben jedoch in freier Assoziation mit Neuseeland, das weiterhin für die äußere Sicherheit zuständig ist und finanzielle Unterstützung gewährt. Jeder Cook Islander hat das Recht auf einen neuseeländischen Pass; heute leben ca. 52.000 Cook Islander in Neuseeland, in ihrer eigenen Heimat lediglich 16.000.
Tourismus ist bei weitem die wichtigste Einnahmequelle. Exportiert werden die auf den bergigen Südinseln angebauten Früchte, vor allem Papayas, auch Paw-Paw genannt. Auf einigen Atollen der Nordgruppe werden schwarze Perlen gezüchtet.
Trotz des starken westlichen Einflusses sind die Bewohner der Cook Inseln noch immer mit ihrer polynesischen Kultur verwachsen. Tatsächlich aber sind zum Beispiel die musischen Tradionen des Tanzens, Singens und Musizierens hier ursprünglicher erhalten geblieben, als etwa in Hawaii oder Tahiti, die einmal dem gleichen Kulturkreis angehörten.
Jedem Besucher wird auffallen, wie selbstverständlich die Bewohner selbst im Alltag noch den Blumenschmuck tragen, sei es als Blütenkrone im Haar, als Blumenkette um den Hals oder als einzelne Blüte hinter dem Ohr. Die Missionierung der Cook Inseln began 1821 durch John Williams von der London Missionary Society. Binnen weniger Jahren waren alle Cook Islander zum Christentum übergetreten und zwar so gründlich, dass von der polynesischen Kultur kaum etwas übriggeblieben war.
Von Missionaren vernichtet und verboten wurden zum Beispiel aufreizende Tänze, Blumenschmuck und die Götzenbilder der Maori-Götter Tangaroa und Te Rongo mit ihren eindeutigen Geschlechtsmerkmalen. Wieder auferstanden zieren sie nun Münzen, Briefmarken und andere offzielle Dokumente. Als geschnitzte Holzfigur sind sie beliebtes Souvenir. Marianne Weissbach
 CITC-Foto: Bunte Tivaevaes sind Ausdruck von luftig lockerem Südsee-Bekleidungsstil |
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Last updated 10 June 2008
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