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FIDSCHI

Reisetipps von A - Z

Weissbach-Foto: Markt in der Hauptstadt Suva

Aktivitäten: Fidschi hat eine Vielzahl von sportlichen Aktivitäten zu bieten: Kajaktouren, Wildwasserfahrten, Jeep-Safaris ins Hochland, Trekking-Touren, Mountain Biking ins Hochland, Schnorcheltrips, Tauchen, Segeln, Surfen, Jet Boating und Golfen auf einem Weltklasse-Platz.

Anreise: Mit Air Pacific im Codeshare mit Qantas von Neuseeland, Brisbane, Melbourne und Sydney in Australien, Los Angeles und Hawaii. Oder mit Qantas, Air New Zealand, Korean Air und Pacific Blue (Virgin).

Bula: Fidschianisches Begrüßungwort, dass immer und überall zu hören ist.

Datumsgrenze: Sie verläuft als unsichtbare Linie nord-südwärts entlang des 180. Längengrades durch den Pazifik. Da die Erde sich einmal am Tag um sich selbst dreht, geht immer irgendwo gerade die Sonne auf. Also muss eine künstliche Grenze den Beginn des neuen Kalendertages festlegen. Sie wurde in den dünnbesiedelten Pazifik verlegt mit der Annahme, dass dort das Datum eine eher untergeordnete Rolle spielt. In Fidschi verläuft sie durch Taveuni, was mit einer Tafel gekennzeichnet ist. Offiziell macht sie aber einen Bogen um die Insel, um die Verwirrungnicht noch größer zu machen.

Denarau Island: Neu entwickeltes Feriengebiet in der Nähe von Nadi. Die Insel ist mit einer Brücke mit dem Festland verbunden. Mit Golfplatz, Tennisplätzen und 7 größere Hotelanlagen und Port Denarau, von dem die meisten Bootstouren starten. Siehe Kasten

Einkaufen: Fidschi hat eine nette Auswahl an Souvenirs. Zum Beispiel holzgeschnitzte Kavaschalen (Tanoas), andre Aufbewahrungsgefäße aus dem Holz des Raintrees aoder aus dem schwarzen Mangroveholz; Taschen, Körbe, Tapa und Schmuck. Weiterhin nette Polohemden, Wickeltücher etc. Die Geschäfte in den Hotels habe eine ordentliche Auswahl, die Läden in Nadi und Suva sind preiswerter.

Auf den Handicraft-Markets in Suva und Nadi ist handeln erlaubt. Seit einiger Zeit gibt es auch hochwertige Cremes, Lotions, Seifen etc. (Pure Fiji, Renu etc.), die auch erfolgreich und sehr teuer im Ausland verkauft werden. Supermärkte sind in allen größeren Orten zu finden, ebenso bunte Märkte mit Obst, Gemüse und Fisch, die am Wochende gut bestückt sind.

Einreise: Reisende aus EU- und Commonwealth-Ländern erhalten bei Einreise ein Touristenvisum für vier Monate. Voraussetzung ist ein noch mindestens 3 Monate gültiger Reisepass und ein Weiter- oder Rückflugticket.

Fiji Water: Beliebtes Mineralwasser, das durch geschicktes Marketing reißenden Absatz in den USA findet und dort sehr teuer verkauft wird. Die Gründer und Besitzer von Fiji Water sind drei amerikanische Milliardäre. Wer auf der Kings Road fährt, werden die vielen Lkw´s auffallen auf der Fahrt zum Hafen von Lautoka. Durch Fiji Water wurde Fidschi in den USA auf die Landkarte gebracht.

Gesundheit: Impfungen sind nicht notwendig. Es gibt auch keine giftigen oder gefährlichen Tiere an Land.

Heiraten: Fidschi ist ein beliebtes Ziel für Honeymooners. Nahezu alle Hotels und Unterkünfte sind auf Hochzeiten eingestellt und organisieren jede Art von Zeremonie. Für die Registrierung benötigen Sie Ihre Geburtsurkunde und im Falle einer Scheidung auch die Scheidungspapiere in englisch. Beim Fiji Visitors Bureau ist eine entsprechende Broschüre erhältlich, die über Details informiert.

Infos: Fiji Visitors Bureau, PO Box 92, Suva/Fiji, Tel. 00679-302 433, www.bulafiji.com.

Isa Lei: Ein Lied von Liebe und Abschied, das am Ende jeder Veranstaltung, einer Feier oder eines Besuches gesungen wird. Es hat fast eine größere Bedeutung als die Hymne. Die melancholische Melodie und der mehrstimmige Gesang lassen kein Auge trocken.

Kava: Ein zeremonielles und gesellschaftliches Getränk, das in in vielen Ländern der Südsee getrunken wird. In Fidschi auch Yaqona genannt. Dazu wird die getrocknete Wurzel des Pfefferstrauches mit einem Mörser zerstoßen und mit Wasser gemischt. Kava hat kaum Geschmack und sieht wie Spülwasser aus, hat aber aber eine leicht narkotisierende Wirkung. Kavawurzeln werden in der Regel als Geschenk bei Besuchen und für jede Art von Gefälligkeit überreicht. Ohne Kava-Zeremonie geht nichts.

Kinder: Fidschianer können wunderbar mit Kindern umgehen. In vielen und Hotels und Inselresorts gibt es tagsüber ein eigenes Freizeitprogramm für Kinder jeden Alters, preiswertere Abendessen, Babysitter, Kinderbetten etc. Kinder unter 16 können oft umsonst oder zum halben Preis übernachten.

Lovo: Das fidschianische Wort für Erdofen. Diese Art der Essenszubereitung wird meisens noch sonntags gepflegt. Dabei werden verschiedene Gemüse, Fleischteile und Fische in Bananenbläter gewickelt und in einer mit heissen Lavasteinen ausgelegten Erdgrupe gegart. In den meistens Hotels gibt es in Folklore-Abend mit fidschianischem Essen, wo man bei der Zubereitung eines Lovos zuschauen kann.

Mamanucas: Inselgruppe westlich von Nadi mit mit vielen Inselresorts und schönen Stränden. Tägliche Bootsverbindung von Port Denarau.

Mini-Kreuzfahrten: Die Blue Lagoon Cruise ist eine der herausragenden Attraktionen Fidschis. Auch wenn Sie sonst kein Freund von Kreuzfahrten sind, werden Sie von dieser Art die fidschianische Inselwelt kennenzulernen, begeistert sein.

An Bord von komfortablen modernen Motorschiffen mit max. 36 Kabinen fahren Sie durch die Mamanucas und Yasawas, ankern an weißen Stränden und besuchen fidschianische Inseldörfer. Sie haben die Wahl zwischen 3, 4 und 7-Tage-Kreuzfahrten in verschiedenen Schiffs- und Decksklassen. http://www.bluelagooncruises.com.

Captain Cook Cruises bietet ähnliche Touren mit unterschiedlichen Inseln und Stränden an. Die Sailing Safari mit dem Dreimaster Spirit of the South Pacific richtet sich an ein junges, unkompliziertes Publikum. Die Brigantine macht 3- und 4-Tage-Törns durch die Mamanucas und südlichen Yasawas. Geschlafen wird an Land in fidschianischen Bures. http://www.captcookcrus.com.au

Nadi:Internationaler Flughafen, liegt an der trockenen Westseite Viti Levus, dem Zentrum des Tourismus. Vor Nadi liegen zwei Inselgruppen, die Mamanucas und die Yasawas. Nadi selbst ist nicht sonderlich attraktiv, besteht hautpsächlich aus einer Hauptstraße mit Souvenirgeschäften, einem Supermarkt und einem preiswerten Frischmarkt. Preiswertere Hotels liegen am Wailoaloa Beach bei Nadi, die teureren auf Denarau Island.

Natadola Beach: Der schönste Strand Viti Levus liegt auf halbem Weg zwischen Nadi und Sigatoka. Eine weite halbmondförmige Bucht mit weißem Sand, begrenzt von schattenspendenden Bäumen und Kokospalmen. In einer Ecke steht das kleine Natadola Beach Resort. Vom Fijian Hotel an der Coral Coast fährt täglich eine kleine Zuckerrohrbahn zum Strand. Ansonsten ist der Weg dorthin von der Queens Road ausgeschildert.

Reisezeit: Die Monate April bis November sind die trockenen und kühleren Monate, von Dezember bis März ist Regenzeit, das heißt, man muß mit heftigen, kurzen Tropenschauern rechnen, die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit sind hoch. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 25 Grad Celsius. Suva:Hauptstadt des Landes mit ca. 360.000 Einwohner. Liegt an der feuchteren Ostküste. Der koloniale Charakter der Stadt ist noch erhalten, wenn auch Hochäuser langsam überhand nehmen. Ideal für einen Tagestrip. Keine Strände in der Umgebung. Sehenswert das Fiji Museum und der Markt, am schönsten zum Wochenende.

Tauchen: Die Fidschi-Inseln zählen zu den besten Tauchrevieren der Welt. Mehr als 40 Tauchbasen warten auf Sie, verteilt auf verschiedene Inseln. Das berühmteste Tauchgebiet ist das Rainbow Reef und die Great White Wall in der Somosomo Strait zwischen den Inseln Vanua Levu und Taveuni, die Beqa Lagoon südlich von Viti Levu und das Astrolabe Reef vor Kadavu.

Unterkünfte: Die meisten Unterkünfte liegen an der sonnigen Westküste von Viti Levu, auf Denarau Island, den vorgelagerten Inseln der Mamanucas und Yasawas und an der Coral Coast im Süden von Viti Levu. Alle Unterkunftskategorien sind vertreten, von einfachen Hütten über Backpacker, Mittelklasse-Hotels, Inselresorts und exklusiven Luxusresorts mit Villa, eigenem Personal und Strand.

Yasawas: Inselgruppe nordwestlich von Nadi Bilderbuchstränden. Bis vor einigen Jahren noch touristisch kaum erschlossen. Abgesehen von zwei Luxusreosrts gibt es dort weitgehend preiswerte Unterkünfte. Täglich Bootsverbindung ab Port Denarau mit dem Yasawa Flyer. Marianne Weissbach


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Last updated 30 March 2015


TRANSPORT

Fähren:

Schnelle Fähren fahren von Port Denarau bei Nadi mehrmals täglich die Inselresorts der vorgelagerten Mamanucas und Yasawas an. Zu den Inseln Vanua Levu und Taveuni im Norden und Kadavu im Süden verkehren größere Fährschiffe und Frachter von Suva oder Lautoka.

Das knallgelbe Boot Yasawa Flyer von Awesome Adventures startet täglich von Port Denarau zu den Yasawas. Stopps werden an verschiedenen Inseln gemacht, von denen man per Transferboot zur Unterkunft gebracht wird. Die Fahrt ist eine der schönsten Bootstouren in der Südsee, vorbei an Stränden, Buchten und Bilderbuch-Dörfern. http://www.awesomefiji.com.

Flugzeug:

Fiji Airlines und Pacific Sun (http://www.pacificsun.com.fj) fliegen von Nadi und Suva alle touristisch erschlossenen Inseln an. Für Eilige gibt es Hubschrauber-Service und Wasserflugzeuge.

Leihwagen:

Avis, Budget, Hertz, Thrifty etc. haben Schalter an den Flughäfen und Agenten in den meisten Hotels. Es lohnt sich, mit dem Leihwagen kleinere Touren von Nadi aus zu machen. Die Queens Road entlang der Südküste oder die Kings Road and der Norküste geben einen guten Einblick in das ländliche Fidschi. Als Stopps zum Baden bieten sich diverse Hotels entlang der Strecke an.


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