Travel & Lifestyle magazinPazifik News

PazifikNews Travel & Lifestyle


FEATURES


LINK LISTINGS


Campervans New Zealand


SÜDSEE ABENTEUER REISEN

Mythos vom Paradies lebendig

Foto Cook Islands Tourism Corporation: Aitutaki Atoll

Seit den ersten Entdeckern und Abenteuer-Reisenden, die mit phantastischen Berichten vom wiedergefundenen Paradies der Menschheit zurückkehrten, ist der Mythos Südsee lebendig. Legionen von Schriftstellern haben an ihm gestrickt. Inseln mit gastfreundlichen Bewohnern, mit schönen Mädchen und freier Liebe, mit ewiger Sonne, blauen Lagunen, weißen Stränden und Nahrung im Überfluß verhießen ein sorgloses Leben, von dem man in Europa, wie Goethe, nur träumen konnte und heute noch träumt.

Südsee für Abenteuer-Reisen und zum Entspannen

Natürlich gibt es in der Südsee die Traumstrände, die jeder erwartet. Aber die gibt es auch an anderen, weniger weit entfernten Gestaden. Was die Südsee als Reiseziel so einmalig macht, sind ihre Menschen und ihre naturverbundene, heitere und entspannte Lebensart. Wer sich als Besucher darauf einläßt, auf den wird sich diese Entspanntheit wohltuend übertragen. Wer versucht, eigene Maßstäbe anzusetzen, gar erzieherisch wirken zu wollen, erreicht gar nichts und verdirbt sich nur den Südseeurlaub. Am besten man gewöhnt sich an ein Zeitempfinden, das überaus dehnbar ist und Cook Island Time, Fiji Time oder Tonga Time genannt wird - je nachdem, wo man sich gerade befindet. Geologisch wird zwischen zwei Inselarten unterschieden: den Inseln vulkanischen Ursprungs und den niedrigen Koralleninseln. Alle Inseln sind aus dem Meer ragende Bergspitzen eines ehemaligen Kontinents, der sich vor langer Zeit abgesenkt hat. Die meisten Inselstaaten haben eine gut entwickelte touristische Infrastruktur. Es gibt Unterkünfte in allen Kategorien vom einfachen Backpacker mit Mehrbettzimmern und Gemeinschaftsduschen bis zum fünf Sterne Luxus-Resort; Restaurants, Leihwagen, organisierte Besichtigungstouren, Trekking und Jeep-Safaris, Bootstouren und Wassersport aller Art inklusive Tauchen.

Tourism Fiji-Foto: Sonnenuntergang auf den Südsee-Inseln



Share

Copyright © NEUSEELAND-AUSTRALIEN-PAZIFIK NEWS
Disclaimer
Last updated 11 December 2014


BESTE GRÜSSE ZUM JAHRESWECHSEL SENDET DAS PN-TEAM AUS DER SÜDSEE!

BEVÖLKERUNGSKRISE AUF PITCAIRN ISLAND

Nachfahren der Bounty-Meuterer müssen nach Neuseeland übersiedeln

Lebenswichtiges "Longboat" auf Pitcairn Island

Der Bevölkerung des kleinen Eilandes Pitcairn, 5500 km nordöstlich von Neuseeland, droht der soziale Zusammenbruch. Der Grund: Es leben nur noch 49 Menschen auf der 4,6 Quadratkilometer kleinen Felseninsel, eine einzige Frau kann noch Kinder gebähren, nur noch 10 Männer sind fit genug, die großen und überlebenswichtigen Langboote zu steuern. Und es gibt nicht genug junge Leute, um täglich anfallende, körperliche Arbeiten zu verrichten.

Nach Angaben der Verwaltung des britischen Territoriums werden die Insulaner vermutlich sehr bald alle nach Neuseeland übersiedeln müssen. Der letzte Elektriker von Pitcairn, der demnächst in den Ruhstand geht, muß dann wohl  als Letzter das vielzitierte “Licht ausmachen”.

Pitcairn war von den “Meuterern der Bounty” besiedelt worden. Ihr Anführer, Fletcher Christian, hatte mit Gewalt das Segelschiff von Kapitän William Bligh übernommen, den Kapitän vor Tonga in einem Beiboot ausgesetzt und zusammen mit acht Matrosen, sechs Männern und 18 entführten Frauen aus Tahiti Kurs auf Pitcairn genommen. Die Meuterer verbrannten das Schiff.

Die größte Bevölkerungsdichte wurde 1936 mit insgesamt 250 erreicht. Das dunkelste Kapitel der Insel kam 2004, als sechs Männer wegen Unzucht und sexuellem Mißbrauch von Kindern zu Haftstrafen zwischen zwei und sechs Jahren verurteilt wurden. Das eigens dafür errichtete Gefängnis der Insel wird jetzt als touristi-sches Gästehaus genutzt.

Eine Umfrage unter 33 in Neuseeland lebenden Pitcairn-Insulanern ergab, das nicht einer der Befragten zurück auf die Insel wollte.

“Es ist zu einsam dort, zu isoliert”, war die allgemeine Antwort. Eine Landebahn für Flugverkehr gibt es nicht und der einzige, regelmäßige Schiffsverkehr kommt von Neuseeland aus. Die Passage kostet NZ $ 5000 pro Kopf. Sollte Pitcairn entsiedelt werden, bleibt das Maskottchen der Insel, eine über 50jährige Galapagos Riesen-Schildkröte, “Mr. Turpen”, seinem Schicksal überlassen.

SÜD-PAZIFIK

Klima & Anreise

Das Klima ist tropisch, die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen 25 und 30 Grad Celsius, je nach Entfernung vom Äquator. Bergige Inseln weisen während der Regenzeit von November bis April eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit auf. Beständige Passatwinde sorgen jedoch das ganze Jahr hindurch für angenehmes Klima. Beste Reisezeit sind die Monate Mai bis Oktober, da ist die Luft trocken, es regnet wenig und die Abende können - besonders in Tonga und auf den südlichen Cook Inseln - kühl sein. Die Anreisewege in den Pazifik führen entweder über Amerika oder Asien und sind in beiden Fällen etwa gleich lang, so dass ein Flug in die Südsee auch zur Weltumrundung ausgedehnt werden kann. Die beste Verbindung ist mit Lufthansa nach Los Angeles und von dort direkt weiter mit Air New Zealand nach Tahiti, Cook-Inseln, Fidschi, Tonga und Samoa. Bei Flügen über Asien dienen Sydney in Australien und Auckland in Neuseeland als Sprungbrett in die Südsee. Gleich, welche Route Sie nehmen, rechnen Sie auf jeden Fall damit, dass Sie mindestens 20 Stunden im Flugzeug sitzen werden. Marianne Weissbach

Tourism Fiji-Foto: Das Lächeln der Südsee-Insulaner gibt es bei jedem Urlaub gratis dazu