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SÜDSEE ABENTEUER REISEN

Mythos vom Paradies lebendig

Foto Cook Islands Tourism Corporation: Aitutaki Atoll

Seit den ersten Entdeckern und Abenteuer-Reisenden, die mit phantastischen Berichten vom wiedergefundenen Paradies der Menschheit zurückkehrten, ist der Mythos Südsee lebendig. Legionen von Schriftstellern haben an ihm gestrickt. Inseln mit gastfreundlichen Bewohnern, mit schönen Mädchen und freier Liebe, mit ewiger Sonne, blauen Lagunen, weißen Stränden und Nahrung im Überfluß verhießen ein sorgloses Leben, von dem man in Europa, wie Goethe, nur träumen konnte und heute noch träumt.

Südsee für Abenteuer-Reisen und zum Entspannen

Natürlich gibt es in der Südsee die Traumstrände, die jeder erwartet. Aber die gibt es auch an anderen, weniger weit entfernten Gestaden. Was die Südsee als Reiseziel so einmalig macht, sind ihre Menschen und ihre naturverbundene, heitere und entspannte Lebensart. Wer sich als Besucher darauf einläßt, auf den wird sich diese Entspanntheit wohltuend übertragen.

Wer versucht, eigene Maßstäbe anzusetzen, gar erzieherisch wirken zu wollen, erreicht gar nichts und verdirbt sich nur den Südseeurlaub. Am besten man gewöhnt sich an ein Zeitempfinden, das überaus dehnbar ist und Cook Island Time, Fiji Time oder Tonga Time genannt wird - je nachdem, wo man sich gerade befindet. Geologisch wird zwischen zwei Inselarten unterschieden: den Inseln vulkanischen Ursprungs und den niedrigen Koralleninseln. Alle Inseln sind aus dem Meer ragende Bergspitzen eines ehemaligen Kontinents, der sich vor langer Zeit abgesenkt hat.

Die meisten Inselstaaten haben eine gut entwickelte touristische Infrastruktur. Es gibt Unterkünfte in allen Kategorien vom einfachen Backpacker mit Mehrbettzimmern und Gemeinschaftsduschen bis zum fünf Sterne Luxus-Resort; Restaurants, Leihwagen, organisierte Besichtigungstouren, Trekking und Jeep-Safaris, Bootstouren und Wassersport aller Art inklusive Tauchen.

Tourism Fiji-Foto: Sonnenuntergang auf den Südsee-Inseln

IN FIDSCHI MIT RIFFHAIEN SCHNORCHELN

Yasawa-Inseln: Südsee-Besucher können außergewöhnliche Begegnungen unter Wasser machen

Um die Yasawa-Inseln in Fidschi können Touristen mit Haien schnorcheln

Fidschi-Urlauber können vor Kuata Island Riffhaie hautnah erleben. South Sea Cruises bietet die Möglichkeit, bei einem 1, 2 oder 3-tägigem Ausflug mit den für Menschen ungefährlichen Meeresbewohnern zu schnorcheln.

Das Schnorchelabenteuer mit den Riffhaien beginnt nach einer Sicherheitsunterweisung von einem erfahrenen Guide, der die Tour begleitet. In einem kleinen Motorboot geht es dann hinaus aufs Meer zu einem seichten Riffgebiet, wo sich der Schnorchel-Spot befindet. Je nach Gezeiten ist dieser nur zwischen 4 bis 6 Meter tief und ermöglicht deshalb einfaches Schnorcheln, das sich auch für unsichere Schwimmer eignet. Wegen des klaren Wassers hat man sogar schon vom Boot aus gute Chancen, Riffhaie zu erblicken – insgesamt liegt die Wahrscheinlichkeit bei mehr als 95 Prozent, die faszinierenden Meerestiere zu sehen.

Vor allem Weiß- und Schwarzsspitzen-Riffhaie tummeln sich in den tropisch warmen Gewässern vor Fidschi im Südpazifik. Beide Arten erreichen eine Größe von über 1,50 Metern, die dominanteren und weniger scheuen Weißspitzen-Riffhaie werden sogar bis zu 1,80 Meter lang. Obwohl Riffhaie für den Menschen gänzlich ungefährlich sind, wird ihr Verhalten während der gesamten Zeit von den erfahrenen Guides beobachtet, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Beim Schnorcheln mit den Haien sollte man auch einen Blick auf die Farbpracht der Korallen sowie die Vielfalt der Fische werfen.

Für die nötige Stärkung nach dem einstündigen Schnorcheln sorgt das auf Kuata Island gelegene Barefoot Resort. Das Zwei-Gänge-Menü bringt neue Energie, um die vielen Einrichtungen des Inselresorts für den Rest des Tages zu nutzen. Neben dem neuen Swimming Pool, stehen auch Kajaks sowie Schnorchelausrüstung zur kostenfreien Verfügung, um die Korallenbänke vor der Insel entdecken zu können. Verschiedene Wanderwege zu den Berggipfeln hinauf ermöglichen außerdem Panoramablicke zu den umliegenden Inseln.

Touristen starten von dem auf der fidschianischen Hauptinsel Viti Levu gelegenen Port Denarau in Richtung Kuata Island. Schon bei der zweistündigen Überfahrt mit dem „Yasawa Flyer“-Katamaran vorbei an den landschaftlich reizvollen Mamanuca-Inseln werden Südsee-Träume wahr – unzählige, meist unbewohnte Eilande mit weißen Sandstränden, umgeben von glasklarem Wasser und bunten Korallenriffen prägen das Idyll. Auf Kuata Island ist der Bilderbuchstrand vor der hohen Felskulisse meistfotografiertes Motiv.

Wer nicht genug von dem Charme der Insel bekommen hat und mehr Zeit dort verbringen möchte, kann seinen Tagesausflug auch als Paket mit einer oder zwei Übernachtungen im Barefoot Kuata Resort in einer der traditionellen fidschianischen Bures buchen. Somit bleibt unter anderem noch mehr Zeit, um optional ein Inseldorf zu besuchen und kulturelle Einblicke in das traditionelle Leben in Fidschi zu bekommen.

Der Preis für den Tagesausflug beläuft sich auf 129 Euro, für das Paket bestehend aus dem Tagesausflug mit einer oder zwei Übernachtungen im Doppelzimmer im Barefoot Kuata Resort rechnet man mit 232 beziehungsweise 304 Euro pro Person. Alle angegebenen Preise inkludieren den Bustransfer zum/vom Port Denarau, den Transfer nach Kuata Island, „Morning & Afternoon Tea“, ein zweigängiges Mittagessen, Schnorchelausrüstung und die Benutzung der Einrichtungen des Resorts. Bei den Paket-Optionen ist zusätzlich zum Mittagsmenü noch Frühstück und Abendessen inbegriffen.

Der Tagesflug startet täglich um 8.30 Uhr und endet gegen 17.45 Uhr. Abfahrten ab den Inseln Beachcomber sowie Treasure sind ebenso möglich. Obwohl die Chancen bei über 95 Prozent liegen, mindestens einen Riffhai zu sehen, bietet South Sea Cruises eine kostenfreie Tour innerhalb von drei Tagen an, falls Gäste bei der ersten Tour keine Riffhaie zu Gesicht bekommen.

 


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Last updated 7 May 2015


BEVÖLKERUNGSKRISE AUF PITCAIRN ISLAND

Nachfahren der Bounty-Meuterer müssen nach Neuseeland übersiedeln

Neuseeland: Lebenswichtiges "Longboat" auf Pitcairn Island

Der Bevölkerung des kleinen Eilandes Pitcairn, 5500 km nordöstlich von Neuseeland, droht der soziale Zusammenbruch. Der Grund: Es leben nur noch 49 Menschen auf der 4,6 Quadratkilometer kleinen Felseninsel, eine einzige Frau kann noch Kinder gebähren, nur noch 10 Männer sind fit genug, die großen und überlebenswichtigen Langboote zu steuern. Und es gibt nicht genug junge Leute, um täglich anfallende, körperliche Arbeiten zu verrichten.

Nach Angaben der Verwaltung des britischen Territoriums werden die Insulaner vermutlich sehr bald alle nach Neuseeland übersiedeln müssen. Der letzte Elektriker von Pitcairn, der demnächst in den Ruhstand geht, muß dann wohl  als Letzter das vielzitierte “Licht ausmachen”.

Pitcairn war von den “Meuterern der Bounty” besiedelt worden. Ihr Anführer, Fletcher Christian, hatte mit Gewalt das Segelschiff von Kapitän William Bligh übernommen, den Kapitän vor Tonga in einem Beiboot ausgesetzt und zusammen mit acht Matrosen, sechs Männern und 18 entführten Frauen aus Tahiti Kurs auf Pitcairn genommen. Die Meuterer verbrannten das Schiff.

Die größte Bevölkerungsdichte wurde 1936 mit insgesamt 250 erreicht. Das dunkelste Kapitel der Insel kam 2004, als sechs Männer wegen Unzucht und sexuellem Mißbrauch von Kindern zu Haftstrafen zwischen zwei und sechs Jahren verurteilt wurden. Das eigens dafür errichtete Gefängnis der Insel wird jetzt als touristi-sches Gästehaus genutzt.

Eine Umfrage unter 33 in Neuseeland lebenden Pitcairn-Insulanern ergab, das nicht einer der Befragten zurück auf die Insel wollte.

“Es ist zu einsam dort, zu isoliert”, war die allgemeine Antwort. Eine Landebahn für Flugverkehr gibt es nicht und der einzige, regelmäßige Schiffsverkehr kommt von Neuseeland aus. Die Passage kostet NZ $ 5000 pro Kopf. Sollte Pitcairn entsiedelt werden, bleibt das Maskottchen der Insel, eine über 50jährige Galapagos Riesen-Schildkröte, “Mr. Turpen”, seinem Schicksal überlassen.

SÜD-PAZIFIK

Klima & Anreise

Das Klima ist tropisch, die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen 25 und 30 Grad Celsius, je nach Entfernung vom Äquator. Bergige Inseln weisen während der Regenzeit von November bis April eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit auf. Beständige Passatwinde sorgen jedoch das ganze Jahr hindurch für angenehmes Klima.

Beste Reisezeit sind die Monate Mai bis Oktober, da ist die Luft trocken, es regnet wenig und die Abende können - besonders in Tonga und auf den südlichen Cook Inseln - kühl sein. Die Anreisewege in den Pazifik führen entweder über Amerika oder Asien und sind in beiden Fällen etwa gleich lang, so dass ein Flug in die Südsee auch zur Weltumrundung ausgedehnt werden kann.

Die beste Verbindung ist mit Lufthansa nach Los Angeles und von dort direkt weiter mit Air New Zealand nach Tahiti, Cook-Inseln, Fidschi, Tonga und Samoa. Bei Flügen über Asien dienen Sydney in Australien und Auckland in Neuseeland als Sprungbrett in die Südsee. Gleich, welche Route Sie nehmen, rechnen Sie auf jeden Fall damit, dass Sie mindestens 20 Stunden im Flugzeug sitzen werden. Marianne Weissbach

Tourism Fiji-Foto: Das Lächeln der Südsee-Insulaner gibt es bei jedem Urlaub gratis dazu